Bernhard Peter
Pingyao - Hui Wu Lin - Museum (1)

Das Hui Wu Lin - Museum ist ein Sitz einer ehemaligen bewaffneten Schutzeinheit. Pingyao als altes Bankenzentrum hatte Werttransporte nicht nur durchzuführen, sondern vor allem auch erfolgreich ans Ziel zu bringen, wofür bewaffneter Geleitschutz unerläßlich war. Deshalb existierten in der Stadt mehrere Einheiten, die sich auf Kampfkunst und Geleitschutz solcher Transporte spezialisiert hatten. Dieses traditionelle Anwesen war Sitz einer solchen Einheit und dient daher heute als "Traditional Martial Arts Exhibition". Das Anwesen ist langgestreckt mit einer Abfolge von vier Höfen, die alle durch eine Mauer mit mittig angeordnetem Portal voneinander getrennt sind. Zu beiden Seiten befindet sich jeweils ein Wohnraum mit einer einzigen Tür zum Hof hin. Diese Höfe sind die Wohneinheiten. Den Abschluß bildet eine große Halle mit Obergeschoß, zu dem eine hölzerne Treppe hinaufführt. Umschreitet man diese linkerhand (hier erweitert sich das Grundstück mit einer Stufe), gelangt man zu einem tiefer gelegenen Trainingsplatz (5. Hof), der wieder an drei Seiten von Räumen umgeben ist, wovon der rückwärtige Abschluß eine über die ganze Breite des Anwesens reichende Halle mit zwei Seitenräumen darstellt. Rings um diesen Trainingsplatz werden Stangenwaffen und Transportvehikel ausgestellt.

 

 

Literatur, Links und Quellen:
Wei Xiong: Pingyao, the living ancient city, a thesis in architecture, http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=pingyao+cit.....=rja und http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=pingya....&cad=rja

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